MOBBING IST KEIN KINDERSPIEL -

wir schaffen echte Hilfe für Betroffene.

WIR MACHEN

MOBBING

ZUM THEMA!

terminankündigung


jobben ohne mobben e.V.

01.12.2016

5. Dresdner Werteforum

Wertewandel in der Arbeitswelt

 

Dresden. Am Montag, den 12. Dezember 2016 findet in Kooperation mit dem DGB-Bezirk Sachsen, ARBEIT UND LEBEN Sachsen und jobben ohne mobben e.V. das 5. Dresdner Werteforum statt.

 

Der Wertwandel in der Arbeitswelt mit neuen Formen der Arbeit, Digitalisierung und Arbeitsverdichtung stellt neue Anforderungen an den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz. Schon gibt es Forderungen, z. B. das Arbeitszeitgesetz zu lockern. Gleichzeitig erreicht die Diskussion um die Zukunft der Arbeit langsam eine breitere Öffentlichkeit, weil sie neben den möglichen Risiken der Entwicklung auch Chancen bietet, Arbeit zukünftig sicherer und gesünder zu gestalten.

 

Dieses Jahr beschäftigt sich das Dresdner Werteforum mit der Entwicklung des Arbeitsschutzes im Hinblick auf zukünftige Gesundheitsgefahren sowie die Umsetzung des neuen Präventionsgesetzes in Sachsen. Wir haben dazu hochkarätige Beiträge erfahrener Experten zum Thema und erwarten den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig MdL, mit einem Grußwort. Innerhalb des Projekts „Gute Arbeit für Sachsen“, hat es sich das Sächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Aufgabe gemacht, den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Sachsen nachhaltig zu stärken und dessen Attraktivität zu erhöhen – der Arbeitsschutz spielt dabei eine wichtige Rolle.

Zum 5. Dresdner Werteforum laden wir herzlich ein. Nähere Informationen erhalten Sie unter der unten angegebenen Mail-Adresse. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben, es wird um Voranmeldung gebeten.

 

Kontaktinformationen

 

jobben ohne mobben e. V.

Cordula Grüssel

Rankestraße 22

01139 Dresden

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 



jobben ohne mobben e.V.

02.09.2015


„DIE UNSICHTBAREN“ – das neue Dienstleistungsproletariat


Wird Qualifikation heute immer wertloser? Das ist unser Thema zum 4. Dresdner Werteforum am 07.10.15 im art‘forum Dresden.


Zwölf Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland gehören schon zum sogenannten Dienstleistungsproletariat mit prekärem Einkommen, teilweise sogar unter Hartz-IV-Niveau. Tendenz weiter steigend. Millionen Menschen können von ihrer Arbeit kaum leben, Anerkennung finden Dienstleister ebenfalls wenig. Wir sehen sie täglich im Einzelhandel, in der Gebäudereinigung, im Post- und Paket-Service, in der Logistik, der häuslichen Pflege, der Lagerarbeit und in Sicherheitsdiensten. Dr. Philipp Staab vom Hamburger Institut für Sozialforschung nennt diese Beschäftigten in seiner 2014 veröffentlichten Studie „die Unsichtbaren“. Gemeinsam mit seiner Kollegin Dr. Friedericke Bahl recherchierte er von 2010 bis 2012 in fünf Dienstleistungsbranchen und kann Einblick geben, was dabei mit der Arbeitsqualität passiert und ob es nicht für viele Unternehmen eigentlich klüger wäre, auf besseren Service sowie selbstbewusste und kompetente Mitarbeiter zu setzen?


Die ILO hat in ihrem diesjährigen „Weltparlament der Arbeit“ festgestellt, dass prekäre Jobs weltweit zunehmen. Die EU-Grundwertekommission spricht von „schwerwiegender Arbeitsausbeutung“ und sie belegt massive Verstöße in allen Mitgliedsstaaten. Dazu kommt, dass Arbeitnehmer in sogenannter atypischer Beschäftigung, wie etwa Leiharbeiter, Werksvertragsbeschäftigte oder Minijobber, vom betrieblichen Gesundheits- und Arbeitsschutz oft gar nicht erreicht werden. Die klassische Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung gilt kaum für die immer größere Gruppe der prekär Beschäftigten. Auch in Deutschland gibt es große Probleme und sogar beim wissenschaftlichen Personal an Hochschulen nehmen Minijobs und Teilzeitbeschäftigung immer mehr überhand.


Die Journalistin Caro Lobig aus dem Team von Günther Wallraff hat drei Monate undercover beim Onlinehändler Zalando gearbeitet. Sie kann aus eigener Erfahrung von den Arbeitsbedingungen dort berichten. Andere Unternehmen, wie zuletzt die Deutsche Post AG, lagern Unternehmensbereiche in Tochtergesellschaften mit schlechterer Bezahlung und schlechteren Arbeitsbedingungen aus. MdB Klaus Barthel, SPD wird aufzeigen, welche Handlungsmöglichkeiten die Politik dagegen sieht. Wie konnte es zu dem rasanten Anstieg prekärer Beschäftigung kommen und was hat es mit dem neuen Phänomen der „unbezahlten Probearbeit“ auf sich? Zum 4. Dresdner Werteforum am 7. Oktober 2015, dem Welttag für menschenwürdige Arbeit, laden wir herzlich ein! Wir wüschen spannende Diskussionen und viele anregende Begegnungen!


Termin: 07.10.2015, 10:00 – 17:00 Uhr

Ort: art´forum (Kunsthalle Dresden) im art´otel, Ostra-Allee 33, 01067 Dresden

Kosten: Es werden keine Kosten erhoben. Fahrtkosten können nicht übernommen werden.

Um Anmeldung wird gebeten.


Eine Veranstaltung von ARBEIT UND LEBEN SACHSEN und dem Verein jobben ohne mobben (J.O.M.) e. V. in Kooperation mit DGB-Bezirk Sachsen, DGB-Jugend Sachsen gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung.




jobben ohne mobben e. V.


21.01.2015


Beratungszeiten zur Konflikt- und Mobbingberatung


Bürgertreff Triebischtal

Talstraße 53

01662 Meißen

Telefon 03521/40 99 86


Auch im neuen Jahr finden wieder unsere Termine zur Konflikt- und Mobbingberatung statt! Unsere aktuellen Termine - jeweils von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr - hier zu Ihrer Übersicht. Es wird um Voranmeldung gebeten.


Februar 04.02.15 und 18.02.15

März 04.03.15 und 18.03.15

April 01.04.15, 15.04.15 und 29.04.15

Mai 13.05.15 und 27.05.15

Juni 10.06.15 und 24.06.15


Für Voranmeldungen oder weitere Terminanfragen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular oder Sie erreichen uns auch kontakt(at)jobben-ohne-mobben(dot)de!





3. Dresdner Werteforum


Termin:7. Oktober 2014, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Veranstaltungsort:

Kreischa
Klinik Bavaria Kreischa
An der Wolfsschlucht 1 - 2
01731 Kreischa

Teilnahmegebühr: Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.


Halten wir wirklich Balance? Das Thema Work-Life-Balance ist seit Jahren ein bestimmendes Thema in der Wertediskussion. Schade nur, dass die Arbeit hier im geflügelten Wort dem Leben vorangestellt wird. Und schade, dass sie tatsächlich zu einem großen Teil unser Leben bestimmt – mit teilweise gravierenden Folgen, Stichwort "psychische Gesundheit". Noch nie waren so viele Menschen durch eine psychische Erkrankung arbeitsunfähig wie aktuell. Im Zeitraum von 2000 bis 2011 haben sich die darauf zurückzuführenden Arbeitsunfähigkeitstage verdoppelt. Psychische Erkrankungen sind zudem häufig mit langer Erkrankungsdauer verbunden – im Durchschnitt nach Angaben des BMAS je nach Krankenkasse bis zu 40,5 Tage. Im Vergleich: Die Fehltage bei den übrigen Krankheitsgruppen liegen im Schnitt bei 13 Tagen. 2010 ging ein Drittel aller Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit auf psychische Störungen zurück, Tendenz steigend. Mehr als ein Viertel aller vorzeitigen Vollberentungen wurde von psychischen Erkrankungen verursacht.


Braucht unsere Arbeitswelt mehr Menschlichkeit?


Wir meinen ja. Gemeinsam haben DGB, BDA und das BMAS im vergangenen Jahr eine Erklärung zur psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt verabschiedet. Die gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie hat Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingter psychischer Belastung in ihr Arbeitsprogramm aufgenommen. Auch die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) hat unter psyGA ein Projekt gestartet. Arbeit hat einen hohen Wert. Gesund zu leben aber auch.


Das diesjährige Werteforum wird genau dieser Frage nachgehen. In den Mittelpunkt stellt es dabei besonders Frauen und junge Arbeitnehmer/innen. Gemeinsam wollen wir erarbeiten, welche Lösungen es auf betrieblicher Ebene gibt, um Psychostress im Arbeitsleben auszuschließen.


Dazu laden wir herzlich ein.





Am 10. Mai 2014 findet im World Trade Center, Ammonstraße 72 in 01067 Dresden der 9. Selbsthilfetag der Kontakt- und Informationsstelle (KISS) Dresden statt!


Von 10 bis 15 Uhr präsentiert sich dort die Selbsthilfegruppe „Mobbing – Betroffene“.
Erstmals vor 10 Jahren im Februar 2004 kamen Betroffene und Interessierte zusammen. Nach längerer Vorbereitung wurde der Treff  zu einer stabilen Einrichtung, die als Anlaufstelle für Ratsuchende dient.


Die Selbsthilfegruppe wird von Teilnehmern gebildet, die ehemals betroffen sind oder sich in akuten Mobbing – Prozessen befinden. Während der Treffen geht es in Gesprächen um Erfahrungsaustausch sowie die Bewältigung von belastenden Konfliktsituationen oder um Präventionsmöglichkeiten. Die Gruppe steht dafür, von Mobbing betroffenen Menschen zuzuhören und in vertraulicher Atmosphäre die jeweilige Situation zu besprechen. 


Kontakt:
Hendrik Starfinger, c/o ver.di Bezirk Dresden-Oberelbe, Cottaer Straße 2, 01159 Dresden.

Telefon:0351/4 94 76 48
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Treff: Jeden 1. und 3. Freitag des Monats, 16 bis 18 Uhr bei der KISS, Ehrlichstraße 3, 01067 Dresden




Anlässlich des „Welttages für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz findet am Montag, den 28. April 2014 von 9:30 bis 15:00 Uhr“ ein Thementag zu Mobbing am Arbeitsplatz im *sowieso* Frauen für Frauen e. V., Angelikastraße 1 in 01099 Dresden statt.


Vorträge und Workshop


(Dipl.-Psychologin, Frauen für Frauen e. V.) „Was ist Mobbing? – Eine Einführung ins Thema“: Petra Schachtschabel


„Psychoterror am Arbeitsplatz – Mobbing aus Sicht der Betroffenen“: Cordula Grüssel (Vereinsvorsitzende jobben ohne mobben e. V.)


„Mobbing vorbeugen: aber wie? – Prävention in Organisationen“: Petra Cornelia Erdmann (Teamtrainerin, Persönlichkeits- und Teamentwicklung)


„Was tun? – Mobbing unter rechtlichen Gesichtspunkten“: Markus Kunz (Fachanwalt für Arbeitsrecht, SBL Rechtsanwälte, Steuerberater)


Am Ende jedes Vortrags haben Sie Zeit für Fragen und Diskussionen.


Teilnahmebeitrag: 10 Euro für Fachkräfte / 5 Euro für Privatpersonen


Ein Mittagessen ist im *sowieso* erhältlich.


Anmeldung bis Donnerstag, 17. April 2014 unter: Tel. (03 51) 8 04 14 70
oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Ansprechpartnerinnen: Lydia Bindrich, Petra Schachtschabel


Weitere Informationen: http://www.frauenzentrumsowieso.de 




Arbeiten ohne Angst

Am 14.02.2014 besteht der Verein JOM e. V. seit 5 Jahren und unterstützt seitdem ehrenamtlich Mobbing-Opfer!


Dresden, [16.11.2013]. Mobbing – das ist keine Modeerscheinung, sondern ein immer stärker werdendes Problem, das nicht nur im privaten Umfeld stattfindet. Gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten, verstärkt sich das Mobbing am Arbeitsplatz und im beruflichen Umfeld. Kündigungen bis hin zur vollständigen Arbeitsunfähigkeit sind Folgen von psychischen Quälereien durch Kollegen und Vorgesetzte. Cordula Grüssel, vor Jahren selbst Opfer von Mobbing, hat sich seitdem zum Ziel gesetzt, andere Betroffene zu unterstützen.

Am 14. Februar 2009 gründete sie mit jobben ohne mobben e. V. den ersten unabhängigen sächsischen Verein, der sich aktiv und gemeinnützig gegen Mobbing am Arbeitsplatz einsetzt. „Es war mir ein persönliches Anliegen, endlich eine Lobby für Arbeitnehmer zu schaffen, die in ihrem Beruf psychischer Gewalt ausgesetzt sind", erklärt Cordula Grüssel. „Ich selbst bin Opfer und weiß, wie hilflos sich viele Betroffene fühlen. Unser Verein hilft, indem wir das Thema nicht verharmlosen sondern vielmehr Wege aus der Mobbing-Falle aufzeigen."

Ziel ist es, Aufklärungsarbeit zu den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen von Mobbing zu leisten. Die Risikofaktoren für psychische Fehlbelastungen - wie beispielsweise dem Ungleichgewicht zwischen Arbeitsaufgaben, Arbeitsorganisation, Verantwortung und fehlender sozialer Unterstützung am Arbeitsplatz - sind inzwischen allgemein anerkannt sowie auch die Tatsache, dass dauerhafte Fehlbelastung, Stress, Überforderung und schlechter Führungsstil gleichbedeutend ebenso als Ursachen für Arbeitsplatzkonflikte, Mobbing sowie Burnout gelten. Diese Risikofaktoren haben außerdem Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden bis hinein ins Privatleben.  Und obwohl Deutschland über ein hohes wirtschaftliches Niveau verfügt, geht überdies in vielen krisengeschüttelten Branchen die Angst vor Auslagerung, Druckkündigungen, Teilzeit- und Leiharbeit sowie Arbeitslosigkeit und Hartz IV um.

„Mobbingprävention und -hilfe sind für Beschäftigte und Unternehmen wichtige Themen“, betont daher Cordula Grüssel, Gründerin von jobben ohne mobben e. V. „Dafür wollen wir ein stärkeres Bewusstsein schaffen. Gegen Mobbing setzen wir auf die Werte der Unternehmenskultur! Wir wollen motivieren, sich im beruflichen Umfeld verstärkt mit Fragen des Arbeitsschutzes auseinander zu setzen sowie psychische Fehlbelastungen und Arbeitsplatzkonflikte zu thematisieren.“

Mit Isolation, Verleumdung und Schikane sollen Geschädigte zur Kündigung gezwungen werden. Dem setzt JOM e. V. Gemeinschaft, Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit entgegen. Der Verein ist Mitglied im Sächsischen Präventionsnetzwerk Psychische Fehlbelastungen, Konfliktsituationen und Mobbing am Arbeitsplatz und betreibt seit 2011 ein eigenes Beratungsangebot in Meißen. Er ist sowohl regional wie auch überregional ausgezeichnet mit anderen Vereinen, Selbsthilfegruppen, Initiativen, Konflikt- und Mobbingberatern vernetzt.






jobben ohne mobben e. V.

30.04.2013


Achtung, ab Mai 2013 ändern sich die Beratungszeiten zur Konflikt- und Mobbingberatung des Vereins in Meißen Triebischtal!


Ab Mittwoch, dem 08.05.13 finden die Termine jeweils von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr im Vierzehntage-Rhythmus statt. Unsere aktuellen Termine während der Sommermonate hier zu Ihrer Übersicht; um Voranmeldung wird gebeten!


Mai: 08.05.13 und 22.05.13

Juni: 05.06.13 und 19.05.13

Juli: 03.07.13, 17.07.13 und 31.07.13

August: 14.07.13 und 28.07.13






PRESSEINFORMATION


jobben ohne mobben e.V.

28.09.2012


Fairness und Erfolg Zukunft geben:

1. Dresdener Werteforum für berufliche und unternehmerische Perspektiven

J.O.M. lädt zur öffentlichen Podiumsdiskussion mit ehem. Sächsischen Staatsminister ein


Dresden. Die Anforderungen in der Arbeitswelt steigen. Eine Tatsache, der tragischerweise immer noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Mit fatalen Folgen für die von psychischen Fehlbelastungen Betroffenen und gleichermaßen für den Erfolg eines Unternehmens. Denn wo Burnout oder Mobbing in der Arbeitswelt nicht erkannt oder ignoriert werden, fehlt die treibende Kraft zufriedener, engagierter und integrierter Mitarbeiter.


Berufliche Fairness und mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur sind dringende Handlungsziele, für die sich ehrenamtlich der Verein jobben ohne mobben (J.O.M.) e.V. stark macht. Um den Austausch bei diesem wichtigen Zukunftsthema zu fördern, lädt J.O.M. alle Interessierten am 09.10.2012 zum 1. Dresdener Werteforum ein. Der Aktionstag in der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden (Friedrich-List-Platz 1, 01069 Dresden) soll erstmals eine Plattform bieten, über zentrale werteorientierte Fragen im beruflichen Umfeld zu informieren und zu diskutieren. Beginn der öffentlichen Veranstaltung ist 19 Uhr, Haupteingang / PAB (Präsentations- und Ausstellungsbereich der HTW Dresden). Prominenter Teilnehmer der Podiumsdiskussion wird Thomas Jurk, Mitglied des Sächsischen Landtages und ehemaliger Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, sein.


Wichtiges Thema hochkarätig besetzt


„Eine solche Wertediskussion ist dringend notwendig, ja fast schon überfällig“, ist Jurk überzeugt. „Deshalb freue ich mich sehr über die Einladung zum Dresdener Werteforum. Und ich hoffe auf Ideen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Hier muss man gemeinsam an einem Strang ziehen, um den Knoten zu lösen.“ Zur Sprache kommen wird zum Beispiel, welche Chancen eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur eröffnet und was gute Führung ausmacht. Auch darüber, wie Unternehmen und Mitarbeiter ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben sicherstellen können und was sich präventiv für die eigene Gesundheit tun lässt, wird zu diskutieren sein. Cordula Grüssel, ehrenamtliche Vorsitzende und Gründungsmitglied des Vereins jobben ohne mobben e.V., betont: „Der sich verschärfende globale Wettbewerb, der demographische Wandel und die zunehmende Flexibilisierung setzen Unternehmen wie Mitarbeiter immer stärker unter Druck – um nur einige Beispiele zu nennen. Vor diesem Hintergrund gewinnen Fragen nach dem Wert der eigenen Arbeit sowie der Anerkennung immer mehr an Bedeutung. Dieser Entwicklung tragen wir mit unserem Verein und nicht zuletzt mit dem jetzigen Ausrichten des Dresdener Werteforums Rechnung.“


Seit 2009 setzt sich J.O.M. ehrenamtlich für den Gesundheits- und Arbeitsschutz ein. Die Mobbingprävention und der Schutz vor psychischen Fehlbelastungen ist ein besonderes Anliegen. Anlässlich des 'Welttages der menschenwürdigen Arbeit' beteiligt sich der Verein in diesem Jahr mit einem Aktionstag für mehr Unternehmenskultur, Fairness und Arbeitsethik. Man hofft gemeinsam mit allen Engagierten darauf, das Thema stärker in das Bewusstsein von Entscheidern und Öffentlichkeit zu bringen.



Auch Thomas Jurk, Mitglied des Sächsischen Landtages,

wird beim 1. Dresdener Werteforum mitdiskutieren.







Deutscher Aktionstag der menschenwürdigen Arbeit


Diese Situation kennen auch deutsche Beschäftigte zur Genüge. Trotzdem Deutschland über ein hohes wirtschaftliches Niveau verfügt, geht doch in vielen krisengeschüttelten Branchen die Angst vor Auslagerung, Druckkündigungen, Teilzeit- und Leiharbeit sowie Arbeitslosigkeit und Hartz IV um. Denn Erwerbsarbeit bleibt der zentrale Schlüssel für die gleichberechtigte Beteiligung und Anerkennung im gesellschaftlichen Leben. Sie ist als fester Maßstab für die gesellschaftliche Integration von zentraler Bedeutung für uns. Die hohe Bedeutung der Arbeit als Quelle individueller Unabhängigkeit und ökonomischer Selbstständigkeit ist in unserer Gesellschaft bis heute fest verankert, auch wenn sich die Voraussetzungen gründlich verändert haben. Anlässlich des Welttages der menschenwürdigen Arbeit, der jedes Jahr am 07. Oktober unter der Schirmherrschaft des internationalen Gewerkschaftsbundes stattfindet,  erklärte Michael Sommer,  DGB-Vorsitzender und Präsident des Internationalen Gewerkschaftsbundes  dazu im vergangenen Jahr; „… Weltweit leiden Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an den Krisenfolgen. Armut und Arbeitslosigkeit, Lohndumping und die Missachtung von Arbeitnehmerrechten, atypische Beschäftigung und arm trotz Arbeit – das ist ihre Lebensrealität. Gerade für junge Menschen und für Frauen ist prekäre Beschäftigung an der Tagesordnung.“


Die gewandelten Anforderungen, die Flexibilisierung, neue Erwerbsbiografien und Einkommensmodelle setzen Menschen zunehmend unter Druck. Das kann Stress verursachen und wirkt sich im privaten Umfeld wie auch beruflichen Kontext negativ aus. Die Qualität von Arbeit, die Arbeitsverhältnisse selbst und die gesamte Arbeitswelt verändern sich. Der Strukturwandel in der Wirtschaftswelt, der sich weiter verschärfende globale Wettbewerb und der demografische Wandel hin zu einer älter werdenden Erwerbsbevölkerung stellen gleichzeitig Unternehmen, Beschäftigte und die Gesellschaft insgesamt vor gewaltige Herausforderungen. Zur Bewältigung dieser grundlegenden Veränderungen bedarf es daher einem gesellschaftlichem Umdenken sowie einem höheren Bewusstsein für soziale Verantwortung.


Weil Arbeit für uns alle so wichtig ist, weil wir alle sowohl als Arbeitnehmer wie Arbeitgeber, als Kunden, Auftraggeber oder Dienstleister unsere Arbeitsverhältnisse, Firmen und Unternehmenskulturen mit prägen - soll der Welttag der menschenwürdigen Arbeit Anlass sein, zum Aktionstag für mehr Unternehmenskultur, Fairness und Arbeitsethik aufzurufen. Das Thema geht unabhängig von Gewerkschaften und Parteien jeden an, egal ob er Konsument oder Lieferant ist! Deutschland braucht  eine Initiative gegen psychische Fehlbelastungen, Burnout und Mobbing. Dringend notwendig und längst überfällig ist eine Wertediskussion zu mitarbeiterorientierter Unternehmenskultur, Fragen guter Führung, Work-Life-Balance sowie präventivem psychischen Gesundheits- und Arbeitsschutz.


Der Verein jobben ohne mobben e. V. lädt darum anlässlich des Welttages der menschenwürdigen Arbeit am 09.10.2012 zum 1sten Werteforum. Dazu hat der Verein Herrn Thomas Jurk, Mitglied des Sächsischen Landtages und ehemaliger Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, für eine öffentliche Podiumsdiskussion gewinnen können. Dies soll Interessierten eine Anregung sein, sich in ihrem beruflichen Umfeld verstärkt mit Fragen des Arbeitsschutzes auseinander zu setzen, psychische Fehlbelastungen zu thematisieren sowie die Hilfs- und Beratungsangebot des Vereins kennenzulernen. „Mobbingprävention und -hilfe sind wichtige Themen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Wir wollen dafür ein stärkeres Bewusstsein schaffen und bieten Hilfe für die Opfer. Gegen Mobbing setzen wir auf die Werte der Unternehmenskultur“, erläutert Cordula Grüssel, Vorsitzende im Ehrenamt von J.O.M. e.V. Als Plattform für einen öffentlichen Diskurs sollen Fragen nach dem Sinn von Arbeit, nach gemeinsamen Werten oder auch der Anerkennung und Einkommen für den Einzelnen und die Gesellschaft gestellt werden. Es geht um den Zusammenhang zwischen dem Erhalt der Arbeitsfähigkeit und der Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit. Darüber hinaus bedarf es das Bewusstsein jedes Einzelnen, eigenverantwortlich zur Sicherung seiner Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit beizutragen.


Welttag für menschenwürdige Arbeit


Der 7. Oktober ist “World Day for Decent Work“ – der Welttag für menschenwürdige Arbeit. 2008 hatte ihn der Internationale Gewerkschaftsbund erstmals ausgerufen. Seitdem machen die internationalen Gewerkschaften am 7.10. überall auf der Welt mobil. Sie werben mit zahlreichen Aktionen bei den Regierenden für menschenwürdige Arbeit in ihrem Land. Das Ziel: Wirtschaftswachstum und eine neue Weltwirtschaft, bei der die Menschen im Mittelpunkt stehen.

www.wddw.org/-Deutsch-


jobben ohne mobben (J.O.M.) e.V. 


J.O.M. e.V. ist eine unabhängige Interessenvertretung für Betroffene von Arbeitsplatzkonflikten und Mobbing. Der Verein ist eine Selbsthilfeorganisation und fördert selbstlos und uneigennützig die Unterstützung und Betreuung von Personen, die von Mobbing betroffen sind oder waren. Darüber hinaus leistet der Verein Aufklärungsarbeit zu den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen von psychosozialen Fehlbelastungen im Arbeitsumfeld. J.O.M. setzt auf Hilfe zur Selbsthilfe von Mobbingopfern und schärft Blick für Unternehmenskultur.






Aktuelle Termine und Schwerpunkte


Am 05.07.12 findet unsere diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung statt. Dieser Termin ist ausschließlich Vereinsmitgliedern vorbehalten. Auf der Tagesordnung stehen neben der Vorstandswahl und dem Rechenschaftsbericht auch die Vorstellung und Diskussion neuer Projekte und Kooperationen des Vereins. Darüber hinaus gibt es anlässlich des Welttags der menschenwürdigen Arbeit am 07.10.2012 bereits konkrete Planungen für eine öffentliche Veranstaltung gemeinsame mit dem Gefas e. V. hier in Dresden. Als weiterer Termin ist der 18.10.12 für den Workshop des Sächsischen Präventionsnetzwerkes Psychische Fehlbelastungen, Konfliktsituationen und Mobbing am Arbeitsplatz fest in unserem Kalender reserviert. In diesem Jahr ist er als interne Veranstaltung für den Austausch und die Weiterbildung seiner Mitglieder geplant. Wir beteiligen uns dabei an der Vorbereitung und sind in diesem Rahmen ansonsten in den Fachnetzwerken ‚Allgemeine Beratung und Begleitung‘ sowie ‚Prävention‘ aktiv. Ab sofort ist unser aktualisierter Flyer erhältlich und steht zum Download bereit.


Im Brennpunkt unserer Bemühungen steht dabei immer das Anliegen, Themen wie „Mobbingprävention“ und „Mobbinghilfe“ stärker in die Öffentlichkeit zu rücken und den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz um den psychosozialen Aspekt zu erweitern. Über diese Themen muss gesprochen werden können und wir wollen ein Bewusstsein dafür schaffen, welch großen Einfluss die Führungskultur sowie Unternehmenswerte auf das Wohlbefinden und damit die Leistungsfähigkeit haben. Das große Potenzial mitarbeiterorientierter Führung wurde in einem Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur  „Unternehmenskultur, Arbeitsqualität und Mitarbeiterengagement in den Unternehmen in Deutschland“ im Jahr 2008 nachgewiesen. Die durchgeführten Analysen ergaben, dass ein faktischer Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur, Mitarbeiterengagement und Unternehmenserfolg besteht. Darum sollten Führungskräfte die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter gut kennen und berücksichtigen.


Denn andererseits sind Konfliktsituationen für die Beteiligten immer auch Stress – Situationen und im Konfliktfall werden alle psychischen Bereiche zusehends eingeschränkt! Auch das Denken wird dann vereinfacht. Wir trennen nur noch Freund und Feind; unser Körper reagiert mit dem natürlichen Impuls von Flucht oder Angriff. Dementsprechend erscheinen auch die verbliebenen Handlungsoptionen recht begrenzt. Wer aber in Konfliktsituationen konstruktiv handeln will, muss auch die eigenen Reaktionsmuster kennen und Alternativen entwickeln! Darum entwickelt der Verein mit seinen Angeboten zu Seminaren, Informationsveranstaltungen, Vereinstreffen, Aktionen, Interviews und Pressearbeit ständig neue Plattformen, Hilfsmodelle und Beratungsprojekte.


Erfahrungen aus unserer Beratungspraxis ergeben, dass die meisten Betroffenen viel zu lange die Ursachen und Fehler allein bei sich selber suchen, bevor sie sich nach Hilfsangeboten umschauen. Dann ist es umso wichtiger, möglichst kurzfristig und unkompliziert einen neutralen, vertrauensvollen Ansprechpartner zu finden. Darum werden wir auch in diesem Jahr während der gesamten Ferien- und Urlaubszeiten das Gesprächsangebot zur Konflikt- und Mobbingberatung wieder durchgehend fortführen. Betroffene und Interessierte erreichen uns wie gewohnt zum persönlichen Gespräch im 14-Tage-Rythmus in der Beratungsstelle des „Bürgertreff Triebischtal“ in Meißen jeweils von 17 bis 19 Uhr oder auch telefonisch und per Mail unter kontakt(at)jobben-ohne-mobben(dot)de.






Seminar für Konfliktbewältigung und Mobbingprävention


Konfliktsituationen sind immer auch Stress-Situationen. Diverse Forschungsergebnisse belegen, dass im Konfliktfall alle psychischen Bereiche zusehends eingeschränkt werden. Auch das Denken wird vereinfacht; wir trennen nur schwarz und weiß, Freund und Feind. Dementsprechend erscheinen auch die verbliebenen Handlungsoptionen recht begrenzt. Dem heutigen Menschen werden dabei das Wort zur Waffe und der Schreibtisch zur Festung. Wer in Konfliktsituationen jedoch konstruktiv handeln will, muss die eigenen Reaktionsmuster kennen und Alternativen entwickeln.


Eine Veranstaltung der VHS Radebeul.


http://www.vhs-lkmeissen.de/kurse/beruf-und-kommunikation/anzeigen/316.html


Kursnummer:12F5649
Ort:Radebeul, Bernhard-Voß-Str. 27
Termin:08.05.2012, 17:30 – 20:30 Uhr
Entgelt:37,- €
Dozent:

Cordula Grüssel


Workshop des Mobbing-Präventionsnetzwerkes 2011


Das Sächsische Präventionsnetzwerk psychische Fehlbelastungen, Konfliktsituationen und Mobbing am Arbeitsplatz hatte am 19. Oktober 2011 zum gemeinsamen Workshop seiner Fachnetzwerke, interessierter Personen aus Betrieben, Verbänden, Institutionen und Verbänden eingeladen. Die Beiträge und Ergebnisse sind unter http://www.arbeitsschutz-sachsen.de zu finden.


  • Herr Prof. Scheuch; „Wenn Arbeit psychisch krank macht“
  • Herr Prof. Windemuth; „Prävention psychischer Fehlbelastungen am Arbeitsplatz – Aufgabe für Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Unfallversicherung und Staat?“
  • Herr Dr. Fleissner; „Konfliktlösungen am Arbeitsplatz und betriebliche Interventionsmöglichkeiten bei Mobbing“.


Die Vertreter der einzelnen Fachnetzwerke haben ihre Arbeit und eigene Themen vorgestellt. Die Arbeit des Fachnetzwerkes allgemeine Beratung und Begleitung hat Cordula Grüssel, Vereinsvorsitzende J.O.M. e. V., mit den folgenden Themen präsentiert; Kurzvorstellung der Mitglieder des Fachnetzwerkes und  Statistik der Konflikt- und Mobbingberatung sowie deren Nutzbarkeit, Öffentlichkeitsarbeit, Wirkung in der Region sowie bundesweit, Bericht der der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA)  „Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz.“


Gleichzeitig bedankte sich Cordula Grüssel für die gute Zusammenarbeit in der Organisation und Leitung des betreffenden Netzwerkes während des vergangenen Jahres bei Hendrik Starfinger, Gesellschaft für Arbeits- und Sozialrecht (gefAS) e. V. und wird diese auch gerne fortsetzen.